Erkennbare Fragen

- Muss ich bei einem Bewerbungsgespräch sagen, dass ich ein Zeuge Jehovas bin oder war?

- Darf ein Arbeitgeber fragen, welcher Religion ich angehöre?

- Kann ich abgelehnt werden, weil ich ein Zeuge Jehovas bin?

- Bin ich als Ex-JW auch vor Diskriminierung geschützt?

- Was sage ich über die Jahre, in denen ich Pionierdienst gemacht oder andere religiöse Freiwilligenarbeit geleistet habe?

- Was, wenn ich früher aus Glaubensgründen bestimmte Feiertage oder Tätigkeiten nicht machen wollte?

- Und was, wenn irgendwo noch steht, dass ich keine Bluttransfusion will, ich das aber inzwischen anders sehe?

Dein religiöser Hintergrund ist in den meisten Berufen eine Privatsache. Du musst einem Arbeitgeber grundsätzlich nicht mitteilen, dass du ein Zeuge Jehovas bist, warst oder warum du den Glauben verlassen hast.

Dennoch können Glaube und Arbeit sich manchmal berühren. Dann sind unter anderem das Recht auf Gleichbehandlung, Datenschutz und Arbeitsrecht relevant.

Bist du als Zeuge Jehovas vor Diskriminierung geschützt?

Ja.

In den Niederlanden wird die Religionsfreiheit unter anderem durch Artikel 1 der Verfassung und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AWGB) geschützt.

Ein Arbeitgeber darf bei unter anderem Rekrutierung und Auswahl, Arbeitsbedingungen, Beförderung und der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses nicht einfach wegen der Religion oder Weltanschauung einer Person unterscheiden. Das niederländische Institut für Menschenrechte behandelt auch individuelle Diskriminierungsbeschwerden im Bereich Arbeit.

Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Arbeitgeber dich nicht einfach ablehnen darf, nur weil er keine Zeugen Jehovas in seinem Unternehmen haben will.

Und wenn du kein Zeuge Jehovas mehr bist?

Auch das ist relevant.

Religionsfreiheit bedeutet nicht nur die Freiheit, einen Glauben zu haben und zu bekennen. Dazu gehört auch die Freiheit, die Überzeugung zu wechseln oder nicht zu glauben. Das Institut beschreibt Religionsfreiheit ebenfalls als das Recht, selbst zu wählen ob man an etwas glaubt und welcher Religion man angehört.

Ein Arbeitgeber, der jemanden wegen dessen religiösem Hintergrund oder eines Glaubenswechsels benachteiligt, kann daher mit Gleichbehandlungsvorschriften in Konflikt geraten.

Denke zum Beispiel an einen Arbeitgeber, der sagt:

„Ich vertraue dir nicht mehr, weil du die Zeugen Jehovas verlassen hast.“

Oder:

„Menschen, die aus so einer Glaubensgemeinschaft kommen, passen nicht in unser Unternehmen.“

Das sind ganz andere Situationen als ein Arbeitgeber, der konkretes Verhalten oder die Arbeitsleistung kritisiert.

Nicht jeder Arbeitskonflikt eines Ex-JW ist Diskriminierung. Es muss einen Zusammenhang zwischen der ungünstigen Behandlung und einem gesetzlich geschützten Merkmal geben.

Darf ein Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch nach deiner Religion fragen?

Hier ist etwas Differenzierung nötig.

Laut der niederländischen Regierung sollte ein Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch nur Fragen stellen, die für die Stelle relevant sind. Fragen zu Privatsachen gehören grundsätzlich nicht in ein Bewerbungsgespräch.

Du musst deshalb bei einer normalen Bewerbung nicht von dir aus sagen:

„Ich bin ein Zeuge Jehovas.“

oder:

„Ich war früher Zeuge Jehovas.“

Eine Frage nach der Religion kann außerdem problematisch werden, wenn die Antwort als Auswahlkriterium verwendet wird.

Die Regel ist jedoch nicht absolut.

Für bestimmte Funktionen innerhalb von Organisationen mit religiöser oder weltanschaulicher Grundlage kann unter gesetzlichen Bedingungen eine bestimmte Überzeugung eine berufliche Anforderung sein. Die niederländische Regierung weist zum Beispiel darauf hin, dass so eine Anforderung nur dann gerechtfertigt sein kann, wenn sie aufgrund der Art der Tätigkeit tatsächlich erforderlich ist.

Darum wäre es zu pauschal zu schreiben:

„Ein Arbeitgeber darf niemals nach deiner Religion fragen.“

Besser ist:

Bei einer normalen Bewerbung ist dein Glaube grundsätzlich Privatsache, und Fragen, die für die Stelle nicht relevant sind, gehören nicht ins Auswahlverfahren. In besonderen Situationen können Ausnahmen gelten.

„Feierst du eigentlich Weihnachten?“

Auch indirekte Fragen können etwas über Religion offenbaren.

Denke an:

„Feierst du Weihnachten?“

„Kannst du an religiösen Feiertagen arbeiten?“

„Hast du etwas gegen Geburtstage im Büro?“

Dabei ist der Kontext wichtig.

Ein Arbeitgeber kann zum Beispiel einen legitimen Grund haben zu fragen:

„Bist du am 25. Dezember zum Arbeiten verfügbar?“

Das ist etwas anderes als:

„Welche Religion hast du?“

Die erste Frage kann direkt für die Dienstplanung relevant sein. Der Arbeitgeber muss dafür nicht unbedingt wissen, warum jemand verfügbar ist oder nicht.

Es geht also nicht nur um die Worte einer Frage, sondern auch um warum die Information erfragt wird und was damit gemacht wird.

Muss man sagen, dass man Ex-JW ist?

In den meisten Berufen nicht.

Du kannst natürlich selbst entscheiden, ob du etwas über deinen Hintergrund erzählst, zum Beispiel weil du eine Lücke im Lebenslauf erklären willst oder weil du ein gutes Verhältnis zu Kolleginnen und Kollegen hast.

Aber du musst aus einem Vorstellungsgespräch keine Erklärung deiner religiösen Lebensgeschichte machen.

Eine praktische Frage kann sein:

Hat mein früherer Glaube etwas mit meiner Eignung für diese Stelle zu tun?

Wenn nicht, gibt es meist auch keinen Grund, das ausführlich zu besprechen.

Die Lücke im Lebenslauf

Für manche ehemaligen Zeugen Jehovas kann das religiöse Leben Ausbildung und Berufsverlauf beeinflusst haben.

Vielleicht hast du jahrelang gepioniert, viel freiwillige Arbeit gemacht, in Teilzeit gearbeitet oder Entscheidungen getroffen, durch die dein Lebenslauf anders aussieht als der deiner Altersgenossen.

Das muss nicht ausschließlich als „Lücke“ dargestellt werden.

Religiöse Freiwilligenarbeit kann auch Erfahrungen vermittelt haben, zum Beispiel mit:

  • Planen und Organisieren;

  • mit Unbekannten sprechen;

  • Präsentieren;

  • Zusammenarbeiten;

  • Verantwortung übernehmen;

  • ehrenamtlicher Arbeit;

  • Sprachen;

  • administrativen Tätigkeiten;

  • Arbeiten mit unterschiedlichen Menschen.

Beschreibe nur Fähigkeiten, die du tatsächlich erworben hast.

Du musst dabei nicht zwangsläufig deine ganze religiöse Geschichte erzählen.

Zum Beispiel:

2018 - 2022 | Freiwilligenarbeit
Intensive Freiwilligenarbeit, bei der ich Erfahrung in Planung, Kommunikation und der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen gesammelt habe.

Wenn du ausdrücklich sagen möchtest, dass das bei den Zeugen Jehovas war, ist das natürlich auch in Ordnung.

Was, wenn dein Arbeitgeber weiß, dass du ein Zeuge Jehovas bist?

Offenzulegen, dass du gläubig bist, bedeutet nicht, dass ein Arbeitgeber dich danach wegen dieser Überzeugung anders behandeln darf.

Ein Arbeitgeber darf zum Beispiel nicht sagen:

„Wir geben dir keine Beförderung, weil Zeugen Jehovas nicht ins Management passen.“

Das College voor de Rechten van de Mens kann Diskriminierung wegen der Religion unter anderem bei Einstellung und Auswahl, Arbeitsbedingungen sowie bei der Begründung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses prüfen.

Gleichzeitig bleibst du als Arbeitnehmer an die normalen Anforderungen der Stelle gebunden.

Religion bedeutet nicht, dass jeder persönliche Wunsch automatisch vom Arbeitgeber erfüllt werden muss.

Religiöse Regeln versus Regeln des Arbeitgebers

Manchmal kollidieren religiöse Überzeugungen mit Regeln oder Tätigkeiten.

Denk an:

  • Kleidung;

  • religiöse Symbole;

  • Arbeitszeiten;

  • Feiertage;

  • bestimmte Tätigkeiten;

  • Gewissensgründe.

Dafür gibt es keine einfache Einheitsregel.

Ein Arbeitgeber kann gerechtfertigte Anforderungen an die Stelle oder an die Sicherheit stellen. Aber eine Regel, die Menschen mit einer bestimmten Religion besonders trifft, kann rechtlich als indirekte Benachteiligung bewertet werden. Dann ist unter anderem relevant, ob es einen legitimen Zweck gibt und ob die gewählte Maßnahme geeignet und erforderlich ist.

Das College betont, dass solche Fragen von Fall zu Fall beurteilt werden müssen; eine Entscheidung über die eine Situation kann nicht automatisch auf jeden anderen Arbeitgeber übertragen werden.

Deshalb ist zum Beispiel:

„Ein allgemeiner Dresscode gilt für alle, also kann er nie diskriminierend sein“

zu einfach gedacht.

Denn eine scheinbar neutrale Regel kann bestimmte religiöse Gruppen viel stärker treffen als andere.

Und die Feiertage?

Zeugen Jehovas feiern unter anderem kein Weihnachten und keine Geburtstage. Das kann am Arbeitsplatz praktische Situationen mit sich bringen.

Vielleicht möchte eine Kollegin oder ein Kollege nicht an einer Weihnachtsfeier teilnehmen. Vielleicht möchte jemand gerade an Weihnachten arbeiten. Oder ein ehemaliger ZJ möchte zum ersten Mal doch teilnehmen.

Nicht jede soziale Veranstaltung ist eine arbeitsrechtliche Frage.

Oft kann ein praktisches Gespräch schon viel lösen.

Ein Arbeitgeber kann zum Beispiel fragen, wer an bestimmten Feiertagen verfügbar ist, ohne Arbeitnehmer dazu zu zwingen, ihre religiöse Überzeugung offenzulegen.

Für einen Ex-JW kann das übrigens auch emotional neu sein. Zum ersten Mal an einem Weihnachtsumtrunk oder an einer Geburtstagsfeier bei der Arbeit teilzunehmen, kann etwas ganz anderes sein als ein rechtliches Problem.

Was, wenn Kolleginnen und Kollegen Bemerkungen machen?

Diskriminierung muss nicht nur vom Geschäftsführer oder von der Personalabteilung ausgehen.

Denk zum Beispiel an Bemerkungen wie:

„Du bist doch sicher gehirngewaschen.“

oder zu einem Ex-JW:

„Mit jemandem, der seinen eigenen Glauben und seine Familie verlässt, kann man auch nicht wirklich loyal sein.“

Eine einzelne unangenehme Bemerkung ist nicht automatisch rechtlich Diskriminierung. Kontext, Schwere, Häufigkeit und die Reaktion des Arbeitgebers können relevant sein.

Arbeitgeber haben aber Verantwortlichkeiten in Bezug auf ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld. Das College kann auch Beschwerden über Diskriminierung am Arbeitsplatz prüfen.

Wenn Bemerkungen strukturell vorkommen, kannst du sie dokumentieren und zum Beispiel mit einer Führungskraft, der Personalabteilung, einer Vertrauensperson, dem Betriebsrat oder einer Gewerkschaft besprechen.

Kannst du wegen deines Glaubens entlassen werden?

Ein Arbeitgeber darf einen Arbeitsvertrag nicht kündigen weil jemand ein Zeuge Jehovas ist.

Auch bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen gilt das Verbot der Benachteiligung wegen der Religion.

Aber auch hier ist die Formulierung wichtig.

Die Tatsache, dass jemand ein Zeuge Jehovas ist, schützt die Person nicht vor einer Kündigung aus anderen rechtmäßigen Gründen.

Es gibt einen Unterschied zwischen:

„Wir kündigen dir, weil du ein Zeuge Jehovas bist.“

und:

„Du erfüllst die Anforderungen der Stelle nicht.“

Bei einem Konflikt kann gerade die Frage im Mittelpunkt stehen was der tatsächliche Grund für die Entscheidung war.

Was, wenn du denkst, dass du wegen deines JZ-Hintergrunds abgelehnt oder entlassen wurdest?

Bewahre so viele konkrete Informationen wie möglich auf.

Denk an:

  • Stellenausschreibung;

  • E-Mails und Nachrichten;

  • Beurteilungen;

  • Gesprächsprotokolle;

  • Bemerkungen über deinen Glauben;

  • Datum und Anwesende bei Gesprächen;

  • Grund, der für die Ablehnung oder Kündigung genannt wurde.

Notiere dir mündliche Bemerkungen so schnell wie möglich:

Wann wurde es gesagt?
Wer hat es gesagt?
Was wurde möglichst wörtlich gesagt?
Wer war dabei?
Was geschah danach?

Das ist viel nützlicher, als später nur aufzuschreiben:

„Ich glaube, sie wollten mich nicht, weil ich Ex-JW bin.“

Alte Erklärungen zum Blut

Ein ganz anderes Thema kann entstehen, wenn du als Zeuge Jehovas früher schriftlich festgehalten hast, dass du bestimmte Bluttransfusionen ablehnst, und du inzwischen anders darüber denkst.

Gehe nicht davon aus, dass eine alte medizinische Erklärung automatisch überall verschwunden ist, sobald du die Zeugen Jehovas verlässt.

Prüfe, welche Patientenverfügungen oder Vermerke bei den relevanten Behandelnden bekannt sind, und lass festhalten, wenn dein aktueller Wille ein anderer ist.

Das ist in erster Linie ein medizinisches und datenschutzrechtliches Thema, nicht etwas, wofür die Zustimmung der Versammlung nötig ist.

Wenn du eine schriftliche Ablehnung widerrufen hast, ist es ratsam, dies klar mit deinem Hausarzt und anderen relevanten Behandelnden zu besprechen, damit deine aktuellen Wünsche bekannt sind.

Du musst deine Vergangenheit nicht verbergen

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen:

„Ich bin verpflichtet, meine religiöse Vergangenheit offenzulegen.“

und:

„Ich entscheide mich, darüber zu erzählen.“

Du musst deine JZ-Vergangenheit nicht aus Scham verbergen.

Aber du musst sie auch nicht jedem Arbeitgeber oder Kollegen erklären.

Du kannst selbst bestimmen, wie viel von deiner persönlichen Geschichte du bei der Arbeit teilen möchtest, soweit diese Information für deine Stelle oder eine bestimmte rechtliche Situation nicht erforderlich ist.

Wohin kannst du dich bei möglicher Diskriminierung wenden?

Wenn du vermutest, dass du wegen deiner Religion oder Weltanschauung ungleich behandelt wurdest, kannst du unter anderem Beratung einholen oder einen Antrag auf ein Gutachten beim College voor de Rechten van de Mens stellen.

Das College behandelt individuelle Diskriminierungsbeschwerden, darunter Beschwerden über Arbeit und Religion. Ein Gutachten des College ist rechtlich nicht dasselbe wie ein verbindliches Urteil eines Gerichts, kann aber in einem Streitfall von Bedeutung sein.

Je nach Situation kannst du außerdem Hilfe suchen bei zum Beispiel einer Antidiskriminierungsstelle, Gewerkschaft, Rechtsberatungsstelle oder einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Bei einer Kündigung können kurze rechtliche Fristen eine Rolle spielen. Warte bei einem konkreten Kündigungsstreit deshalb nicht unnötig lange mit juristischem Rat.

Zum Schluss

Ein Zeuge Jehovas zu sein, ein Zeuge Jehovas gewesen zu sein oder nicht mehr religiös zu sein, sagt für sich genommen nichts über deine Eignung als Arbeitnehmer aus.

Du musst bei einer gewöhnlichen Bewerbung nicht deine gesamte religiöse Geschichte erklären.

Als gläubige Person darfst du Schutz vor Diskriminierung erwarten.

Und als ehemalige gläubige Person musst du deine Vergangenheit nicht rechtfertigen.

Gleichzeitig bedeutet Religionsfreiheit nicht, dass jeder religiöse Wunsch am Arbeitsplatz automatisch Vorrang vor anderen Interessen hat. Manchmal müssen die Rechte des Arbeitnehmers, die Anforderungen der Stelle und die Interessen des Arbeitgebers gegeneinander abgewogen werden.

Vielleicht ist deshalb die wichtigste praktische Frage:

„Werde ich danach beurteilt, wie ich meine Arbeit mache — oder danach, was ich glaube oder früher geglaubt habe?“

Diese Unterscheidung kann rechtlich wichtig sein.

Quellen

Rijksoverheid - Welche Fragen dürfen im Vorstellungsgespräch nicht gestellt werden?
Rijksoverheid - Darf ein Arbeitgeber zwischen Bewerbern unterscheiden?
College voor de Rechten van de Mens - Religions- und Weltanschauungsfreiheit
College voor de Rechten van de Mens - Diskriminierung und Gleichbehandlung am Arbeitsplatz
College voor de Rechten van de Mens - Häufig gestellte Fragen zur Diskriminierung und zum Beantragen eines Gutachtens
College voor de Rechten van de Mens - Gutachten zu Religion und Arbeit
Niederländische Verfassung - Artikel 1
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - Artikel 1 und 5
KNMG - Informationen zu Patientenverfügungen und medizinischer Entscheidungsfindung

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel beschreibt die Situation in den Niederlanden und bietet allgemeine Informationen. Ob in einem individuellen Arbeitsrechtsfall eine verbotene Diskriminierung vorliegt, hängt von den konkreten Tatsachen und Umständen ab. Bei einem tatsächlichen Arbeitskonflikt, einer Kündigung oder einer medizinischen Angelegenheit kann eine individuelle rechtliche oder medizinische Beratung erforderlich sein.